Vergangenen Herbst lud mich das Literaturhaus Wiesbaden Villa Clementine zusammen mit Sudabeh Mohafez, Pierre Jarawan und Ricarda Junge ein, an einem Workshop zu „Literatur in einfacher Sprache“ teilzunehmen. Einen Tag lang lernten wir, was es heißt, in einfacher Sprache zu schreiben. Einfach, klar. Logisch! Zugänglich. Unmissverständlich. Unkompliziert.

Was bei der Umsetzung herausgekommen ist, kam im Literaturhaus Wiesbaden in zwei Lesungen Anfang dieses Jahres zu Gehör. Ein spannender Abend über Literatur mit neuen Einsichten über Sprache, Sprechen und Erzählen, moderiert von der wunderbaren Ruth Fühner. Der HR war dabei und hat aufgezeichnet.

Zu hören gibt es nun zwei Sendungen. Eine längere, einstündige über das hessische Projekt „Literatur in einfacher Sprache“, das in Wiesbaden und schon zum zweiten Mal in Frankfurt stattgefunden hat.

Und heute Abend, 26. März 2019, sendet die HR2 Spätlese meine Geschichte in einfacher Sprache: „Sie geht“.

„Eine Frau geht aus dem Haus. Sie schließt die Tür hinter sich. Und geht weg.“ Das ist schon die ganze Geschichte. Oder etwa nicht? Es sind einfache Worte für eine einfache Geschichte. Doch dahinter öffnet sich eine ganze Welt.

Also reinhören – oder nachhören. Viel Vergnügen!

 

(Foto (c) Markus Bohl)