Kategorie: Blutorangen

Orangenpapierchenzeit!

Jetzt ist wieder Blutorangen-Zeit. Kathedrale OrangenIch bin ein Fan von Orangenpapieren. In meiner Kindheit brachte meine Tante an Weihnachten traditionell eine ganze Kiste Mandarinen mit, viele noch mit Blatt und Stiel, viele in Papier gewickelt; der alte Antonio würde sich leicht verneigen und sagen „gelegte Ware von einem qualitätsbewussten Händler“. Jede Frucht ein kleines Geschenk und in meiner Erinnerung unlöslich mit der kindlichen Weihnachtsaufregung verknüpft, nur bei dieser Gelegenheit konnten wir uns so endlos die Bäuche mit Mandarinen vollschlagen. In „Blutorangen“ sind Orangen und Orangenpapiere ein Motiv, das meine Figuren über Epochen, Ländergrenzen und ideologische Gräben miteinander verbindet.

 

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Wirbel der Geschichte

Timoteo Mendieta wurde 1939 vom Franco-Regime erschossen und verscharrt. Jahrzehntelang hat seine Tochter, heute 90, seinen Leichnam gesucht. Endlich ist sie am Ziel.

„Wie unter einem Brennglas leuchtete an jenem Sonntag auf, was die Bewegung der historischen Erinnerung, auch dank der Ausdauer, Unerschrockenheit und Medientauglichkeit von Ascensión Mendieta bisher hat erreichen können – und wie viel noch unerreicht bleibt, blockiert von der Aufarbeitungsverweigerung und der Geschichtsvergessenheit weiter Teile der spanischen Gesellschaft und ihrer Institutionen.“

Der ganze Artikel in der Rubrik 10 nach 8 auf ZEIT online.

Drei Fragezeichen

Was es mit den Schmetterlingen auf sich hat. Wo man nicht fragen müssen sollte. Schuld als Brückenkopf.

Drei Fragen ergeben ein schönes Kurz-Interview (auf Deutsch) über historische Aufarbeitung und den gesellschaftlichen Umgang mit Schuld. Im Goethe Institut Barcelona mit der spanisch-deutschen Journalistin und Autorin Rosa Sala Rose, anlässlich der spanischen Übersetzung der „Blutorangen“.

Goethe Institut: Drei Fragen an… 

 

 

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

 

Memory Works-Stipendium der Bundesstiftung Aufarbeitung

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vergibt dreimonatige Stipendien, die der internationalen Vernetzung und dem grenzüberschreitenden Austausch in Fragen von Erinnerungsarbeit und Auseinandersetzung mit Gewaltherrschaft und Diktatur dienen. Durch vertiefte gegenseitige Kenntnis über die jeweilige Geschichte und deren Verarbeitung sollen alle Beteiligten zu einem besseren Verständnis der jeweiligen Debatten und deren historischer und politischer, aber auch gesellschaftlicher Hintergründe gelangen.

 

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„Blutorangen“ in spanischer und katalanischer Übersetzung

Ein sehnsüchtiger Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Das Buch kommt nach Spanien!

Seit dieser Woche sind die Übersetzungen ins Spanische und Katalanische erhältlich. Die Verlage Plataforma Editorial und Bromera haben die beiden Editionen in konzertiertem Teamwork herausgebracht, und wir haben Anfang Juni eine Reihe sicherlich interessanter Veranstaltungen in Barcelona:

 

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„Blutorangen“ als Taschenbuch

Appettitlich kullern sie auch auf dem Titel der Taschenbuchausgabe, die Orangen. Ebenso schön wie das Hardcover, leichter zu tragen, und der Clou: man zahlt weniger, bekommt dafür aber einen Stammbaum der Familien von Maite und Carlos dazu. Seit dem 17. Februar sind die „Blutorangen“ in der Pocket-Variante erhältlich … im Buchhandel eines jeden Vertrauens oder auch direkt bei Aufbau!

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