Eine Ausstellung in Aachen, ein Symposium in Weimar: Zwei Veranstaltungen werfen Licht auf das verschattete Erbe Francos und auf jene, die schattige Ecken nicht scheuen, die sich die Hände schmutzig machen und das Schweigen brechen.

 

Einmal mit mir, in Aachen, am kommenden Montag – die Volkshochschule Aachen macht eine Veranstaltungsreihe zu Spanien; Anlass ist der 80. Jahrestag des Putsches der Generäle im Juli 1936, womit der Krieg um Spanien begann. Ich lese aus den „Blutorangen“, was zugleich der Auftakt ist für eine Ausstellung über die Arbeit der spanischen Nichtregierungsorganisationen, die die desaparecidos von Bürgerkrieg und Diktatur suchen und bergen.

17.10.2016 | 19:00 Uhr | Aachen
Lesung an der Volkshochschule Aachen – zugleich Eröffnung der Ausstellung „Gräber öffnen – Würde wieder erlangen“ | Peterstraße 21-25, Raum 241 | 52062 Aachen

 

Und einmal ohne mich, in Weimar, am 4./5. November – die Stiftung Ettersberg veranstaltet ein internationales Symposium unter dem Titel „Europas vergessene Diktaturen? Diktatur und Diktaturüberwindung in Spanien, Portugal und Griechenland“. Zweifellos lohnenswert.